Kulinarisch durch die Jahreszeiten

Spargel – das königliche Gemüse ist auch besonders gesund

Weißer Spargel, der in Deutschland besonders beliebt ist, wird gestochen, wenn die Triebe gerade die Erdoberfläche durchbrechen.

 

Der in Frankreich eher begehrte violette Spargel wird erst geerntet, wenn die Triebspitzen bereits kurze Zeit der Sonne ausgesetzt waren.

 

Grundsätzlich gibt es keinen Qualitätsunterschied zwischen den Spargelsorten, alle enthalten viel Wasser und wenig Kalorien, aber viele wertvolle Mineralstoffe, wie Kalium oder Kalzium.

 

Kalium wirkt blutdrucksenkend und ist bedeutend für die Funktionalität der Nervenreizleitungen. Kalzium hingegen ist zentrales Element für Knochen und Zähne. Die wohl in der Allgemeinheit bekannteste Eigenschaft ist aber die Anregung der Nierenaktivität, welche eine entwässernde Wirkung hervorbringt.

Unser Beelitzer Spargel – frisch natürlich am besten

Spargel soll möglichst frisch, wenn möglich, noch am Tag der Ernte, zubereitet werden. Frischen Spargel erkennt man an den glänzenden Schnittflächen. Wenn man die unteren Enden zusammendrückt, soll tröpfchenweiße Flüssigkeit austreten.

 

Die Stangen sollen fest und ohne Risse sein. Spargel wird in guter Qualität von ca. Mitte April bis zum 24. Juni angeboten. Tief gefroren oder als Konserve ist Spargel nicht empfehlenswert.

 

Weitere Infos auch gern im Spargelmuseum Schlunkendorf – vorbei an der Bockwindmühle Beelitz. Hier wird die Geschichte, der Anbau des Beelitzer Spargels gelebt.

Geschichte des Spargels

Spargel stammt ursprünglich aus dem Orient und war schon um 4500 v. Ch. in Ägypten geschätzt. In Deutschland wurde er nachweislich 1568 zum ersten Mal in der Gegend um Stuttgart angebaut. Zum Verzehr geeignet sind nur die jungen Triebe der bis zu 1,5 m hohen Spargelpflanzen.

 

Beim grünen Spargel werden die zarten und jungen Triebe oberhalb der Erdoberfläche geerntet, dafür eignen sich nur Sorten, deren Triebe am Sonnenlicht nicht gleich zäh und holzig werden.