Kulinarisch durch die Jahreszeiten

In jedem Jahr servieren wir traditionell Ende September eine Spezialität, welche seine Liebhaber zahlreich in unser Restaurant führt: Teltower Rübchen! Wir präsentieren traditionelle und allseits beliebte Rezepte und – wie im vergangenen Jahr versprochen – ganz neue und ausgefallene. Unsere Original Teltower Rübchen sind immer feldfrisch geerntet und stammen aus Brandenburger Anbau.

Teltower Rübchen im Lindenbrot, als Cremeeis oder im pikanten Kuchen – der Vielfalt der kreativen Brandenburger Küche sind keine Grenzen gesetzt. 

Köstlichkeiten wie zu Goethes Zeiten …

Goethe war für seinen erlesenen Geschmack bekannt – die feinen Rübchen ließ er sich jährlich zur Erntezeit nach Weimar schicken, Papst Pius sogar nach Rom.

 

Das Teltower Rübchen, auch als kleine Speiserübe bezeichnet, gehört zur Familie der Kreuzblütler. Es gedeiht im Gebiet Teltow-Fläming und bevorzugt den mageren, lockeren, sandigen Boden in trockenen Lagen und erhält dadurch seinen einzigartigen würzigen Geschmack.

 

Als Stoppelfrucht (Nachfrucht) wird es im Herbst angebaut. Der Habitus ist konisch, spitz bis sehr zulaufend. Die Rübenfarbe ist gelblich bis ockerfarben. Teltower Rübchen sind besonders nährstoffreich, dabei aber sehr kalorienarm.

Dass den Zisterziensern der Verdienst, das Teltower Rübchen gezüchtet zu haben, zugesprochen werden kann, lässt sich durch den Fleiß der Mönche als Gärtner begründen. Sie haben bereits 1181 in Lehnin als Landesherren der südlichen Berliner Gemarkungen das delikate Wurzelgemüse europaweit verbreitet.

 

Auch der Papst in Rom wurde tönnchenweise beliefert, wie auch Friedrich Wilhelm I und Friedrich der Große. Seit über 250 Jahren werden Teltower Rübchen in Brandenburg angebaut.

 

Goethe war ein besonderer Verehrer der Frucht und erhielt wunschgemäß von seinem Freund Zelter Jahr für Jahr mehrere Körbe. Für Fontane gehörte das Teltower Rübchen zum Festessen der märkischen Küche. Entdecken Sie diesen einzigartigen Genuss!