Entstehungsgeschichte

Eine denkmalgeschützte brandenburgische Feldsteinkirche

Die denkmalgeschützte Dorfkirche Wildenbruchs wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Stil der Romanik errichtet. Als typische Feldsteinkirche wurden die durch die Eiszeit von Skandinavien nach Mitteleuropa verschobenen rundlich-abgeschliffenen Granitsteine verbaut; der Turm wurde 1737 zum Teil in Fachwerk ergänzt. 

 

Der Kirchenbau erfolgte nicht kontinuierlich, was die Schichtungen unterschiedlicher Steine und die Baunaht zum Turm belegen. 

 

 

Turmaufsatz aus dem Barock

In der Zeit des Barock erhielt der vorher vermutlich von einem Satteldach geschlossene Turm einen Aufbau aus Ziegelfachwerk mit einem integrierten Glockengeschoss, gekrönt von einer kuppelartigen Dachhaube.

 

Die darauf befindliche Wetterfahne ist mit dem Kürzel "A.F.v.R." dem Patronatsherrn des Baus Hans von Rochow (1550–1622) gewidmet.