Ursprung & Gründung

Ursprung von Wildenbruch

Der Name Wildenbruch weist etymologisch auf die einstmals sumpfige Gegend hin: bei sogenannten Bruchwälder handelt es sich beispielsweise um Baumbestand auf dauerhaft überflutetem Gebiet. Ein Überbleibsel der eiszeitlichen Abflussbahnen, die die Region südwestlich von Berlin geformt haben, gilt die Seddiner Seenkette. 

 

Erste Ansiedlungen lassen sich über 10.000 Jahre zurückdatieren; Funde von Tonscherben weisen auf frühsteinzeitliche Jäger- und Sammlerkulturen hin. Sowohl den Semnonen als auch den elbgermanischen Sueben konnten diese Artefakte zugeordnet werden. Ab dem 3. bis 4. Jahrhundert konnte slawische Siedlungstätigkeit verzeichnet werden, bis im 12. bis 14. Jahrhundert die Deutsche Ostsiedlung stattfand.

Erste urkundliche Erwähnung

Urkundlich erwähnt wird Wildenbruch erstmals im Jahre 1375 im Landbuch Karls IV. In dem Landbuch wird "Wildenbruke" als Ortschaft an einer Handelsstraße mit florierendem Dorfkrug vermerkt, wahrscheinlich dem Vorgänger des heutigen Gasthofs Zur Linde.